Kinotagebuch: Au Revoir Taipei

Dieser Artikel ist Teil der Serie Filmkunstmesse 2010»

Au Revoir Taipei (2009) von Arvin Chen

Schräge, witzige Komödie aus Taiwan: Ein junger Taiwanese ist wild entschlossen, seiner Freundin nach Paris zu folgen und lernt im Selbststudium Französisch. Mit der Zeit verschiebt sich sein Interesse aber hin zur jungen Angestellten der Buchhandlung, in der er Tag für Tag im Französisch-Lehrbuch blättert — doch der Flug nach Frankreich ist schon gebucht, bezahlt vom reichen Onkel, der dafür um den Transport eines mysteriösen Päckchens bittet. Ein wilder, skurriler Krimi-Plot entspinnt sich, mit Ganoven und Polizisten, die sich an Trotteligkeit gegenseitig unterbieten und einem fast schlafwandlerisch durch das sich allerorten entwickelnde Chaos bewegenden Hauptdarsteller.

Witziges, junges asiatisches Kino.

Gesehen auf der Filmkunstmesse 2010

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