Kinotagebuch: Vincent will meer

Vincent will meer von Ralf Huettner

Eine größtenteils recht unterhaltsame Ausreißer-Geschichte: Drei Bewohner einer Klinik für psychisch kranke (Vincent mit Tourette-Syndrom, ein Zwangsneurotiker und eine Anorektikerin) klauen das Auto der Chefärztin und machen sich auf den Weg nach Italien um dort die Asche von Vincents Mutter zu vertreuen. Mal abgesehen von diesem groben Handlungs-Bug (Asche-Verstreuen geht in Deutschland gesetzlich nicht) hat der Film durchaus seine Momente (“Hast Du mich gerade Fotze genannt?” — “Das war sein Tourette” — “Nein, das hab ich schon so gemeint!), wenngleich die Handlung außerhalb des Ausreißer-Trios nicht übermäßig überzeugt.

Gesehen auf der Berlinale 2010 (AG-Kino-Screning)

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