Kinotagebuch: The Road

The Road von John Hilcoat

Eine fast apokalyptische Dystopie: Nach einer nicht näher bezeichneten Katastrophe liegt die Welt in Schutt. Ein Vater ist mit seinem zehnjährigen Sohn auf dem Weg zur Küste, ohne daß jemals klar würde, daß es Grund zur Hoffnung gäbe, daß dort etwas anderes warten würde als in den zerstörten und geplünderten Städten, die sie auf dem Weg durchqueren. Kriminelle Banden machen Jagd auf Menschen, jegliche Zivilisation  hat aufgehört zu existieren.

The Road ist eine unglaublich dichte Variante eines bekannten Themas: Großartige Bilder, die fast ausschließlich mit Grau- und Beigetönen auskommen und ein eindringicher Soundtrack von Nick Cave und Warren Ellis. Über das Ende (das man vielleicht als zynisches Happy Ending bezeichnen könnte) muß ich mir noch eine Meinung bilden, ansonsten aber ein fantastischer Film!

Gesehen auf der Berlinale 2010 (AG Kino-Screening)

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