Kinotagebuch: Kanikosen

Kanikôsen (2009) von Sabu

Der Japaner Sabu ist in Europa vor allem für seinen Film Monday (2000) bekannt.

Auch Kanikôsen hat wieder eine mehr als absurde Handlung: Arbeiter, die im inneren eines Krabben-Fangschiffs fast wie in einem Gefängnis hausen müssen, proben den Aufstand — zunächst zum (letztlich nicht als zielführend erachteten) Massenselbstmord, dann durch Revolution.

Sabu entwirft eine groteske Umgebung für seine Unterdrückungs-Parabel, mit riesigen Zahnrädern und endlosen Reihen von Krebsfleisch-Dosen, unbarmherzigen Bestrafungen des despotischen Schiffsführers und auch immer wieder fast albernen Abschweifungen und Rückblenden.

Ein durch und durch unterhaltsamer, wenn auch etwas merkwürdiger Film …

Gesehen auf der Berlinale 2010

Post to Twitter

Dieser Beitrag wurde unter Kinotagebuch veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>