Kinotagebuch: A Somewhat Gentle Man

A Somewhat Gentle Man / En Ganske Snill Mann von Hans Petter Moland

Wirklich witzige schräge Komödie aus Norwegen: Ein Häftling (12 Jahre für den Mord an dem Mann, mit dem seine Frau fremdgegangen ist) wird aus dem Gefängnis entlassen. Zurück in der Freiheit sieht er sich konfrontiert mit einem allzu redseligen neuen Chef, einer Vermieterin, die ihre Miete in Form von Naturalien zu erhalten wünscht, einem Gangster, der ihn drängt, Rache an dem Mann zu nehmen, der ihn einst verpfiffen hat und seinem Sohn, dessen Verhältnis zu seinem Vater durch die 12 Jahre nicht einfacher wurde.

Ein Film, der im besten Sinne das fortsetzt, was Filme wie “Kitchen Stories” etc. angelegt haben: Eine schnelle, wirklich witzige und skurrile Komödie.

Vor der Premiere erhielt u.a. Rune Denstad Langlo, der Hauptdarsteller von Nord (2009), und auch in A Somewhat Gentle Man mit einer kleinen Rolle vertreten, einen Shooting Star Award als einer der besten Nachwuchsdarsteller in Europa.

Gesehen in der Weltpremiere auf der Berlinale 2010

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