So, Ende der Berlinale für mich — ich sitze im Zug nach Haus und lasse die 35 Filme Revue passieren, die ich in den letzten 9 Tagen gesehen habe.
Es ist schwer, bei so unterschiedlichen Filmen einen klaren Favoriten auszumachen. Aber hier die fünf Filme, die meine persönlichen Favoriten sind (wobei ich nicht zwischen Filmen aus dem offiziellen Berlinale-Programm und solchen von den Arthouse-Screenings der AG Kino unterscheide, und in alphabetischer Reihenfolge):
Generell kann man sagen, daß das Niveau des Berlinale-Programms allen Unkenrufen zum Trotz zwei Eigenschaften erfüllt: Es kann sich absolut sehen lassen. Und war 2010 weitaus weniger hollywood-lastig als man vermuten könnte und als es in der Vergangenheit sicherlich oft war. Im Gegenteil: Die Mehrzahl der Wettbewerbsfilme stammen aus dem Arthouse-Segment. Falls das ein Zeichen sein sollte, daß die Filmindustrie den Weg weg vom Gigantismus der Avatare hin zu guten Stoffen finden könnte, wäre es wahrlich kein schlechtes Zeichen.