Monatsarchiv für Januar 2010

Kinotagebuch: A Serious Man

Mittwoch, den 27. Januar 2010

A Serious Man

Der neue Film der Coen-Brüder — eine (offensichtliche) Variante der Hiob-Geschichte, verlagert in eine von der einbrechenden Hippie-Zeit noch fast unberührte jüdisch-amerikanische Vorstadt-Hölle Idylle. Als Protagonist ein spießiger Physik-Professor, der das Scheitern seiner Ehe verwinden, die Probleme seines Bruders mit Gesundheit und Polizei tolerieren, im Besetzungszirkus seiner Universität bestehen, zwischen den Versuchungen der freizügigen Nachbarin zur einen und den Bedrohungen des antisemitischen Jagdschein-Inhabers zur anderen Seite jonglieren und sich nebenbei noch im Geflecht der Seelsorge-Hierarchien seiner jüdischen Gemeinde zurechtfinden muß.

“A Serious Man” ist sicherlich kein schlechter Film (und von Filmkritikern etwa bei Schnitt oder film-Dienst wird er bereits als Meisterwerk der Coen-Brüder gefeiert). Den Lobeshymnen vermag ich mich allerdings nur zaghaft anzuschließen — einerseits weil die Erinnerung an den überragenden “No Country For Old Men” (und auch an die Fingerübung Burn After Reading) noch zu frisch ist. Und auch, weil “A Serious Man” allzu prätentiös daherkommt wenn er die Ikonen des 60er-Jahre-Kolorits beschwört (das konnte Revolutionary Road für einen etwas früheren Zeitraum besser). Vielleicht auch nur weil mir das Milieu der strenggläubig-jüdischen Vorortkultur auch in Zeichnung der Coens mehr als fremd ist (womit nicht gesagt sein soll, daß ich mich im Milieu von “No Country for Old Men” zu Hause fühlte …). Die Chance, seine Stärke in der Originalfassung zu beweisen, soll er mit Sicherheit noch bekommen, die deutsche Synchrofassung wirkte an vielen Stellen alles andere als überzeugend.

Gesehen am 26. Januar 2010 im Metropolis.

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Bild der Woche (52/09)

Dienstag, den 26. Januar 2010

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Bild der Woche (51/09)

Sonntag, den 24. Januar 2010

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Wintereinbruch im Bahnhof Siegelsdorf. HDR-Aufnahme.

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Kinotagebuch: Same Same but Different

Samstag, den 23. Januar 2010

Same Same but Different

Ein Film, der mich wenig überzeugt und fast schon geärgert hat.

Detlef Buck gibt sich redlich Mühe, wenn schon nicht alle Probleme dieser Welt dann doch zumindest alle Themen, von denen man sich Interesse seitens des jugendlichen Zielpublikums verspricht (Coming of Age, Drogen, Sex, AIDS, Armut, Weltenbummlertum, Fernbeziehungen, elektronische Kommunikation etc. pp.) in einen Film zu packen. Dumm nur, daß Same Same dabei nicht viel mehr als den Charme eines Aufklärungsvideos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erlangt. Ein allzu kalkuliertes Projekt, leider kein guter Film.

Gesehen: Auf der Filmkunstmesse Leipzig 2009

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Bild der Woche (50/09)

Freitag, den 22. Januar 2010

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Kritische Blicke im Nürnberger Tiergarten

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