Bizarro Christmas

Scott Adams (ja, der von Dilbert) stellt in seinem Blog einen neuen Feiertag vor: Negative Christmas — ein Fest, zu dem man anderen nichts schenkt, sondern Freunde und Verwandte zwingen kann, sich von einem Gegenstand zu trennen, den sie bereits besitzen. Adams führt diverse Beispiele an, wie das in der Praxis aussehen mag …

Eine ein bißchen weniger radikale Version der Idee (“Wir machen andere auf die Scheußlichkeiten aufmerksam, die sich in ihrer Wohnung angesammelt haben, die sie aber selbst nicht mehr sehen — und stecken dann natürlich auch Kritik an unseren eigenen Scheußlichkeiten ein”) haben wir schon vor längerer Zeit entwickelt, allerdings bislang nicht in die Tat umgesetzt.

Das ganze funktioniert so: Man trifft sich reihum mit ein paar Leuten (die sich nicht notwendigerweise gut kennen müssen) in deren Wohnungen. Jeder bekommt eine bestimmt Anzahl von farbigen Klebepunkten, zum Beispiel fünf grüne und fünf rote. Ohne daß der jeweilige Wohnungsinhaber dabei ist, findet nun eine Wohnungsbegehung statt, nach der jeder seine Klebepunkte nach Belieben auf Gegenständen oder an Stellen in der Wohnung anbringen kann — die grünen an Dingen, die einem besonders gut gefallen, die roten an den Dingen, die besser verschwinden sollten — oder, wie Adams schreibt: ”The idea is that the unrecipient should be better off without the item you ungift”.

Ich denke, ich werde demnächst mal ein paar Leute mobilisieren, um das mal in die Tat umzusetzen. Vielleicht in gut zwei Wochen, zu Negative Christmas?

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