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So sehr ich Mickey Rourke den Oscar für die beste Hauptrolle auch gegönnt hätte, so sehr hat ihn auch Sean Penn für seine Rolle als Harvey Milk verdient.

Gus van Sants Biopic über die Gallionsfigur der amerikanischen Schwulenbewegung, den ersten offen schwulen Stadtverordneten Harvey Milk, ist politisches Kino im besten Sinne. Es ist ein bewegendes Zeitportrait ebenso wie ein politisches Statement, das angesichts des Rückschlags für die Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften durch den Erfolg der “Proposition 8” in Kalifornien wohl genau zur richtigen Zeit kommt.

Hier Sean Penns Dankesrede, die einer der Höhepunkte der Oscar-Verleihung war (“You Commie Homo-Loving Sons of Guns”) — Transkript hier, falls das Youtube-Video gelöscht wird:

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Sowie die Rede des ebenfalls Oscar-prämierten Drehbuchautors Dustin Lance Black (Transkript hier):

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Und der deutschsprachige Trailer:

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Milk läuft im Nürnberger Raum im Cinecittá, in der Meisengeige und im Manhattan, demnächst auch im Babylon und in der Originalversion im Roxy.

Unbedingt sehenswert ist übrigens auch Gus van Sants leider in Deutschland nicht ins Kino gekommener Film “Paranoid Park“, der inzwischen als DVD erhältlich ist.

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